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Veranstaltungen

Bevorstehende Events

17. März 2026
Ökoflächen und Biotopverbund in Grundzusammenlegungsverfahren
Online über Zoom

Grundzusammenlegungsverfahren dienen der ländlichen Neuordnung und haben die Optimierung der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen zum Ziel. Dabei muss jedoch auch auf ökologische Belange Rücksicht genommen werden, wodurch noch bestehende Biotope in der Landschaft erhalten und erweitert bzw. im Bedarfsfall sogar neu angelegt werden können. Diese „Ökoflächen“ bieten Tieren, Pflanzen und Pilzen Nahrungs-, Rückzugs-, Brut- und Ausbreitungsmöglichkeiten, erfüllen aber auch Funktionen wie Erosionsschutz oder Wasserrückhalt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung solcher Biotope in den ansonsten großflächigen Agrargebieten, also der Realisierung eines Biotopverbundsystems.

Ziel: Dieses Webinar soll einen Überblick darüber bieten, was Grundzusammenlegungsverfahren sind, wozu und wie sie durchgeführt werden und welche Auswirkungen sie für die Natur in den jeweiligen Gebieten haben. Anhand von Beispielen werden positive Effekte aber auch Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Ökoflächen besprochen.

18. März 2026
„Biotopverbund – Von der Theorie zur Umsetzung“ Blühflächen, Hecken und Co.
Refektorium, 1. Stock, Schloss Pöllau
  • Wie schaffen wir eine vernetzte Landschaft, die Artenvielfalt fördert, nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht und gesellschaftlichen Mehrwert schafft?
  • Wie werden Trittsteinbiotope und Korridore erfolgreich geplant, angelegt und gepflegt – von der Idee bis zur Umsetzung?

Programm-Highlights:

  • Impulsvortrag: Artenreiche Landschaft – Vielfalt, die vielen nützt – Thomas Frieß, ÖKOTEAM Graz

Praxisbeispiele:

  • Biotopverbundsystem Stinatz – Bernhard Pieber, Jagdverein Stinatz
  • Anlage von Heckenstreifen als Korridore – Bernhard Takacs, Jägerschaft Heiligenkreuz

Grüner Tisch: Interaktive Thementische zum Austausch und Netzwerken bei Buffet

Was Sie mitnehmen:

  • Grundverständnis: Funktionsweise von Trittsteinbiotopen & Korridoren und ihr Nutzen für Mensch & Tier
  • Praxisnahe Einblicke: Erfolgreiche Projekte und typische Herausforderungen
  • Konkrete Umsetzungsschritte: Von der Planung bis zur Anlage
  • Fachwissen zu Saat- & Pflanzgut, optimalen Zeitpunkten und Standortwahl
  • Orientierung zur langfristigen Pflege und notwendigen Maßnahmen
  • Überblick über Fördermöglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Erkenntnis: Umsetzung ist machbar – oft einfacher als gedacht

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis eine Woche vor der Veranstaltung im Naturparkbüro:
per E-Mail: v.zukrigl@naturpark-poellauertal.atoder office@naturpark-poellauertal.at bzw. telefonisch: 03335 / 3740 (184)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen inspirierenden Abend voller Ideen für eine vernetzte und artenreiche Landschaft!
Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Naturnetzwerk Oststeiermark“ und KLAR! Naturpark Pöllauer Tal im Rahmen des ELER-Projekts „Biotopverbund im Naturpark Pöllauer Tal“ mit Unterstützung von Land und Europäischer Union.

22. März 2026
Leben im Fluss – eine Wanderung entlang der Raab (Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!)
Parkplatz bei Bushaltestelle „Fladnitz im Raabtal Abzweigung Bahnhof“

Flüsse wie die Raab prägen unsere Landschaft. Strukturreiche Flusslebensräume, die ein vielfältiges Flussbett mit den Ufern vernetzen, sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt. Sie schaffen neue Kleinlebensräume und sichere Wanderkorridore für Fische, Vögel, Reptilien, Insekten und Pflanzen. Am Raab-Abschnitt Kirchberg–Rohr zeigen wir zum UN-Wassertag, wie wasserbauliche Maßnahmen Strukturvielfalt fördern. Durch Lenkbuhnen und kleinräumige Uferstrukturierungen wird die Gewässerstrecke ökologisch aufgewertet. Ingenieurbiologische Elemente schaffen natürliche Breiten- und Tiefenvariabilität und verbessern so die Lebensräume – auch für uns beim Wandern entlang naturnaher Flüsse.

Ziel: Die Exkursion zeigt, wie aus einem geraden, strukturlosen Verlauf durch wasserbauliche Maßnahmen Flussbett und Ufer dynamisch umgestaltet werden können und welche Tier- und Pflanzenarten davon profitieren. Im Abschnitt Kirchberg-Rohr wird ein wichtiger Korridor im Biotopverbund der Raab erwandert.

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!

Termin: Sonntag, 22. März 2026, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Ort / Treffpunkt: Parkplatz bei Bushaltestelle „Fladnitz im Raabtal Abzweigung Bahnhof“
Preis: 15 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)

24. März 2026
Artenreiche Landschaft – Vielfalt, die vielen nützt
Kultursaal Gemeinde Feistritztal, Hirnsdorf 233, 8221 Hirnsdorf

Im Rahmen des Projekts „NaturNetzwerk Oststeiermark“ stehen fundierte Fachinputs rund um Biodiversität, Biotopverbund und die Bedeutung einer artenreichen Kulturlandschaft auf dem Programm. Expert:innen des ÖKOTEAMs zeigen anschaulich, wie sogenannte „Grüne Infrastruktur“ – etwa Hecken, Streuobstwiesen, Gewässer oder Blühflächen – nicht nur Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten schafft, sondern auch konkrete Vorteile für Landwirtschaft, Klimaanpassung und Lebensqualität bringt.

Neben wissenschaftlichen Hintergründen legen die Vorträge besonderen Wert auf Praxisnähe: Teilnehmende erhalten leicht umsetzbare Maßnahmen und Tipps, wie Gemeinden, Landnutzer:innen und Privatpersonen selbst aktiv zur Förderung der Biodiversität beitragen können. Damit wird deutlich, dass Naturschutz und Nutzung kein Widerspruch sind, sondern gemeinsam zu einer resilienten und zukunftsfähigen Landschaft beitragen.

Einladung an alle Naturinteressierten

Alle, die sich für Natur- und Landschaftsschutz begeistern, sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Besucher:innen erhalten praxisnahe Tipps, wie sie selbst zum Erhalt der Biodiversität beitragen können – denn jeder Beitrag zählt.

Unterstützung für Gemeinden, Landnutzer:innen und Privatpersonen

Das NaturNetzwerk Oststeiermark bietet vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung, Vernetzung und aktiven Mitgestaltung. Dazu gehören auch kostenfreie Flächenberatungensowie fachliche Unterstützung bei der Anlage von Trittsteinbiotopen und Kleinlebensräumen.

📅 24.03.2026, 18:00 Uhr
📍 Kultursaal Gemeinde Feistritztal, Hirnsdorf 233, 8221 Hirnsdorf

Weitere Informationen:
🌐 www.naturnetzwerk-oststeiermark.at
📧 naturnetzwerk@oststeiermark.at

25. März 2026
Webinar „Schulgarten gemeinsam gestalten“
Online über Zoom

Webinar „Schulgarten gemeinsam gestalten“ am 25. März 2026, 16-17 Uhr

Wie man mit einfachen Mitteln aus „monotonen“ Freiflächen wahre Naturerlebnisparadiese schafft.
In diesem Webinar werden Trittsteinbiotope für Schul- und Kindergärten vorgestellt, die sich gemeinsam mit Kindern nicht nur einfach umsetzen, sondern auch pflegen lassen.

Das Webinar ist kostenfrei und wird im Rahmen des Projektes „Vielfalt im Schulgarten“ von Land Steiermark und Europäischer Union finanziert.
Die Veranstaltung wird über Zoom abgehalten. Die Zugangsdaten werden bei der Anmeldung übermittelt.

Hier geht es zur Anmeldung.

18. April 2026
Auen-Renaturierung im Europaschutzgebiet Steirische Grenzmur
Parkplatz bei Thermenweg 10, Bad Radkersburg

1,5 Jahre lang konnten im Zuge des Projektes „Auen-Renaturierung im Europaschutzgebiet Steirische Grenzmur“ des Natur-, Umwelt und Klimaschutzvereins NUKV Maßnahmen zur Förderung des zweitgrößten Auengebietes Österreichs umgesetzt werden. Die Datenlage über den Zustand des Waldes wurde aktualisiert und nach Ziel-Arten wie Hirschkäfer, Grauspecht und Kammmolch gesucht. Gemeinsam mit Waldbesitzer*innen wurden Bäume gepflanzt und Lebensräume für Amphibien wiederhergestellt. Totholz für den Hirschkäfer und scharlachroten Plattkäfer wurde gesichert.
Durch gemeinsame Pflanzaktionen, einem „River Walk“ mit jungen Erwachsenen und Informationsveranstaltungen wurde aktuelles Wissen geteilt und konnten mehr Menschen für den Auwald begeistert werden.

Im Zuge der Exkursion werden beispielhaft einige Maßnahmenflächen besucht und ihr Nutzen und die Herausforderung bei der Umsetzung besprochen. Nebenbei wird der Frühling in einem Gebiet mit hoher ökologischer Bedeutung genossen.

Ziel: Die Veranstaltung soll zeigen, warum und welche Maßnahmen notwendig sind um einen sensiblen, artenreichen Lebensraum wie den Auwald zu fördern und den hohen ökologischen Wert zu erhalten.

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!

Hinweis: Diese Veranstaltung wird als Pflichtfortbildung für Berg- und Naturwachtorgane gemäß § 21 Abs 2. Stmk. Berg- und Naturwachtgesetz anerkannt.
Termin: Samstag, 18. April 2026, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Ort / Treffpunkt: Parkplatz bei Thermenweg 10, Bad Radkersburg

Preis: 20 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)

22. Mai 2026
Wiederherstellung von Iriswiesen und Amphibienbiotopen auf den Trautenfelser Naturschutzflächen
Eingang zu den Trautenfelser Naturschutzflächen am Radweg zwischen Trautenfels und Niederstuttern

Auf den Trautenfelser Naturschutzflächen befinden sich unterschiedliche Lebensräume, die eine große Artenvielfalt beherbergen. Die Bewirtschaftung dieser Flächen ist daher von besonderer Sensibilität. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Maßnahmen zur Wiederherstellung von Lebensräumen getroffen. Wir werden die neu eingesäte Iriswiese vorstellen sowie die angelegten Amphibienbiotope und die Umsetzungen einer naturschutzfachlich optimierten Bewirtschaftung. Die Exkursion führt zur Zeit der Vollblüte der Iris durch verschiedene Wiesentypen. Wir diskutieren und erfahren Maßnahmen zur Wiederherstellung und zur Bewirtschaftung.

Ziel: Kennenlernen von Maßnahmen zur Wiederherstellung und naturschutzgemäßen Bewirtschaftung von Naturschutzflächen

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!

Termin: Freitag, 22. Mai 2026, 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort / Treffpunkt: Eingang zu den Trautenfelser Naturschutzflächen am Radweg zwischen Trautenfels und Niederstuttern
Preis: 20 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)

12. Juni 2026
Mein Garten für die Vielfalt – Kleinlebensräume anlegen & Biodiversität schützen
Die Amtmann, Kranachberg – Gamlitz – Naturpark Südsteiermark

Für viele Privatpersonen ist der Schutz der Naturvielfalt ein großes Anliegen und sie möchten sich aktiv dafür einsetzen. In ihren Privatgärten können sie einen wichtigen Beitrag leisten und wertvolle Rückzugsorte für verschiedene Arten schaffen. Das Seminar dreht sich um verschiedene Kleinlebensräume, die in Gärten als Trittsteinbiotope langfristig geschaffen werden können. Dazu zählen z. B. Blühflächen, Totholzelemente, Steinlebensräume, naturnahe Staudenbeete, kleine Tümpel und verschiedene Nisthilfen. Außerdem wird die naturnahe Hecke als Tausendsassa unter den Kleinlebensräumen vorgestellt. Die Förderung bestimmter Tiergruppen wie Schmetterlinge, Eidechsen, Wildbienen oder Vögel ist ebenfalls Thema des Seminars.
Die Standortwahl, die unterschiedlichen Schritte der Anlage, die Pflege sowie der Mehrwert unterschiedlicher Kleinlebensräume werden besprochen. Anhand konkreter Praxisbeispiele im Naturgarten von Familie Skoff bekommen die Teilnehmer:innen einen Eindruck davon, worauf es ankommt, damit auch ihr eigener Garten ein Zuhause für die Vielfalt werden kann.

Ziel: Im Zuge des Seminars lernen die Teilnehmer:innen welche Kleinlebensräume für welche Tiergruppen besonders wichtig sind und erlangen ein Grundwissen über Anlage und Pflege ausgewählter Kleinlebensräume. Darüber hinaus erwerben sie die Kompetenz geeignete Kleinlebensräume für den eigenen Garten auszuwählen sowie Wissen über das 1×1 des biodiversitätsfreundlichen Gartens.

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!

Termin: Freitag, 12. Juni 2026, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort / Treffpunkt: Die Amtmann, Kranachberg – Gamlitz – Naturpark Südsteiermark
Preis: 20 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)

26. Juni 2026
Leben am Ackerrand – eine Wanderung in Oberspitz
Feldweg zwischen Oberspitz (Friesenberg) und Salsach – Europaschutzgebiet Steirische Grenzmur

Einzelbäume, Feldgehölze und Hecken prägten einst die kleinstrukturierte Landwirtschaft. Strukturreiche Ackerränder, die größere Kernlebensräume, wie Wiesen, Wälder oder Teiche vernetzen, sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt. Durch die Intensivierung und Vergrößerung landwirtschaftlicher Flächen sind viele dieser Strukturen verschwunden. Heute entstehen neue Kleinlebensräume und Wanderkorridore auch in landwirtschaftlichen Zusammenlegungsverfahren. Ökologische Ausgleichsflächen bieten Lebensraum für Wild, Vögel, Igel, Fledermäuse, Insekten, Pflanzen und Bodenlebewesen. Auch die Landwirtschaft kann profitieren: durch Bodenschutz, Wasserhalt und -filterung auf den ökologischen Ausgleichsflächen und durch die Ansiedelung von Nützlingen, die beispielsweise Getreidehähnchen, Blattläuse oder Mäuse jagen.

Im Gebiet der beiden Zusammenlegungsverfahren in Oberspitz zeigen wir praxisnah, wie ökologische Ausgleichsflächen die Strukturvielfalt fördern und so den Ackerrand aufwerten.

Ziel: Die Wanderung zeigt, wie am Rande von großen Ackerflächen durch Hecken, Tümpel, Wiesen und Baumreihen mehr Struktur und damit Lebensraum geschaffen werden kann und welche Wildtiere und Pflanzen davon profitieren. Gemeinsam mit Beteiligten aus den beiden Zusammenlegungsverfahren in Oberspitz erwandern wir wichtige Korridor- und Trittsteinbiotope. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke und Praxistipps für die Gestaltung und Pflege dieser Strukturelemente für eigene Flächen.

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 26. Juni 2026, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Preis: 15 €