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Auf den Trautenfelser Naturschutzflächen befinden sich unterschiedliche Lebensräume, die eine große Artenvielfalt beherbergen. Die Bewirtschaftung dieser Flächen ist daher von besonderer Sensibilität. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Maßnahmen zur Wiederherstellung von Lebensräumen getroffen. Wir werden die neu eingesäte Iriswiese vorstellen sowie die angelegten Amphibienbiotope und die Umsetzungen einer naturschutzfachlich optimierten Bewirtschaftung. Die Exkursion führt zur Zeit der Vollblüte der Iris durch verschiedene Wiesentypen. Wir diskutieren und erfahren Maßnahmen zur Wiederherstellung und zur Bewirtschaftung.
Ziel: Kennenlernen von Maßnahmen zur Wiederherstellung und naturschutzgemäßen Bewirtschaftung von Naturschutzflächen
Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 22. Mai 2026, 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Ort / Treffpunkt: Eingang zu den Trautenfelser Naturschutzflächen am Radweg zwischen Trautenfels und Niederstuttern
Preis: 20 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)
Wir besichtigen eine wertvolle Naturschutzfläche der Südweststeiermark: Die Trockenwiese im Klein-Kleingraben! Die Fläche präsentiert sich uns als Refugium für verschiedene Orchideen-Arten und nimmt daher als Kern- und Trittsteinbiotop eine wichtige Funktion im Biotopverbund ein. Gemeinsam lernen wir, was das Besondere an diesem Naturschatz ist, wie man ihn erkennen kann und mit welcher Pflege er erhalten wird. Das Gelernte setzen wir mit einem Arbeitseinsatz praktisch auf der Fläche um, bevor wir uns mit einer gemeinsamen abschließenden Buschenschank-Jause wieder stärken.
Das Ziel? Was ist eine Trockenwiese und an welchen Zeigerarten erkennt man sie? Welche Pflanzen- und Tierarten sind von diesem Biotoptyp abhängig? Wie wird dieses Biotop richtig gepflegt?
Voraussetzungen: Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, gerne Arbeitshandschuhe
Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Samstag, 30. Mai 2026, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Treffpunkt: Weingut Klug, Eichberg-Trautenburg
Preis: 15 €
Für viele Privatpersonen ist der Schutz der Naturvielfalt ein großes Anliegen und sie möchten sich aktiv dafür einsetzen. In ihren Privatgärten können sie einen wichtigen Beitrag leisten und wertvolle Rückzugsorte für verschiedene Arten schaffen. Das Seminar dreht sich um verschiedene Kleinlebensräume, die in Gärten als Trittsteinbiotope langfristig geschaffen werden können. Dazu zählen z. B. Blühflächen, Totholzelemente, Steinlebensräume, naturnahe Staudenbeete, kleine Tümpel und verschiedene Nisthilfen. Außerdem wird die naturnahe Hecke als Tausendsassa unter den Kleinlebensräumen vorgestellt. Die Förderung bestimmter Tiergruppen wie Schmetterlinge, Eidechsen, Wildbienen oder Vögel ist ebenfalls Thema des Seminars.
Die Standortwahl, die unterschiedlichen Schritte der Anlage, die Pflege sowie der Mehrwert unterschiedlicher Kleinlebensräume werden besprochen. Anhand konkreter Praxisbeispiele im Naturgarten von Familie Skoff bekommen die Teilnehmer:innen einen Eindruck davon, worauf es ankommt, damit auch ihr eigener Garten ein Zuhause für die Vielfalt werden kann.
Ziel: Im Zuge des Seminars lernen die Teilnehmer:innen welche Kleinlebensräume für welche Tiergruppen besonders wichtig sind und erlangen ein Grundwissen über Anlage und Pflege ausgewählter Kleinlebensräume. Darüber hinaus erwerben sie die Kompetenz geeignete Kleinlebensräume für den eigenen Garten auszuwählen sowie Wissen über das 1×1 des biodiversitätsfreundlichen Gartens.
Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 12. Juni 2026, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort / Treffpunkt: Die Amtmann, Kranachberg – Gamlitz – Naturpark Südsteiermark
Preis: 20 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)
Einzelbäume, Feldgehölze und Hecken prägten einst die kleinstrukturierte Landwirtschaft. Strukturreiche Ackerränder, die größere Kernlebensräume, wie Wiesen, Wälder oder Teiche vernetzen, sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt. Durch die Intensivierung und Vergrößerung landwirtschaftlicher Flächen sind viele dieser Strukturen verschwunden. Heute entstehen neue Kleinlebensräume und Wanderkorridore auch in landwirtschaftlichen Zusammenlegungsverfahren. Ökologische Ausgleichsflächen bieten Lebensraum für Wild, Vögel, Igel, Fledermäuse, Insekten, Pflanzen und Bodenlebewesen. Auch die Landwirtschaft kann profitieren: durch Bodenschutz, Wasserhalt und -filterung auf den ökologischen Ausgleichsflächen und durch die Ansiedelung von Nützlingen, die beispielsweise Getreidehähnchen, Blattläuse oder Mäuse jagen.
Im Gebiet der beiden Zusammenlegungsverfahren in Oberspitz zeigen wir praxisnah, wie ökologische Ausgleichsflächen die Strukturvielfalt fördern und so den Ackerrand aufwerten.
Ziel: Die Wanderung zeigt, wie am Rande von großen Ackerflächen durch Hecken, Tümpel, Wiesen und Baumreihen mehr Struktur und damit Lebensraum geschaffen werden kann und welche Wildtiere und Pflanzen davon profitieren. Gemeinsam mit Beteiligten aus den beiden Zusammenlegungsverfahren in Oberspitz erwandern wir wichtige Korridor- und Trittsteinbiotope. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke und Praxistipps für die Gestaltung und Pflege dieser Strukturelemente für eigene Flächen.
Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 26. Juni 2026, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Preis: 15 €