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Veranstaltungen

Bevorstehende Events

07. August 2026
Workshop Waldbaden und Renaturieren
Haus AANAA Hirzenriegl 113, 8350 Fehring und das angrenzende Renaturierungsareal

Dieser Workshop ist eine Einladung Natur zu erleben, Zusammenhänge zu begreifen und mit Achtsamkeit und Wissensinput Renaturierungsprozesse nachhaltig zu fördern.

Wir werden gemeinsam Alltagsstress loslassen, Wissenswertes zu Renaturierungsmaßnahmen erfahren, aktiv und kreativ qualitätsvolle Zeit in der Natur verbringen, kleine Staudämme bauen, um den Bach zum Mäandrieren einzuladen, die Teichuferlandschaft gestalten und Neophyten beseitigen, um mehr Diversität zu unterstützen und eine sichere Insel für Bodenbrüter vorzubereiten.

Leitung: Mag. Helga Luger-Schreiner, Mag. Dr. Anna Gasperl, DI Dr. Manfred Szerencsits

Weitere Informationen finden Sie hier: WORKSHOP Waldbaden und Renaturieren | Vulkanland

Eine Veranstaltung von Art And Nature And Awareness in Zusammenarbeit mit der Modellregion „NaturVerbunden Südoststeiermark“.

Termin: 07. bis 09. August 2026, Beginn Freitag 16.00, Ende Sonntag 13.00
Die Teilnahme ist mit Übernachtung vor Ort oder auch als Tagesgast möglich

Preis: € 360,00 für Teilnahme inklusive Mittagessen
(Frühbucher bis 26. Juni 2026 bezahlen € 280,00)
Zusätzliche Kosten: Unterkunft, Frühstück und Abendessen
je nach Zimmerkategorie € 110,00 bis € 210,00

29. August 2026
Stein auf Stein zum Lebensraum – gemeinsam bauen wir eine Reptilienburg
Erlebnisareal UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal in Bad Radkersburg (neben Parkthermen-Arena)
Smaragdeidechse sitzt auf einem Stein.

Trockenmauern, Steinhaufen und sonnige Rückzugsorte sind lebenswichtige Habitate für viele bedrohte Reptilienarten. Auf dem Erlebnisareal des Biosphärenparks in Bad Radkersburg wird gemeinsam eine sogenannte „Reptilienburg“ errichtet. Unter fachkundiger Anleitung erfahren die Teilnehmenden, welche Ansprüche Eidechsen, Schlangen & Co. an ihren Lebensraum stellen und wie solche Strukturen richtig geplant und gebaut werden. Dabei wird praxisnah vermittelt, wie einfache Maßnahmen im eigenen Garten oder in der Landschaft einen großen Beitrag zum Artenschutz leisten können. Anpacken, mitbauen und Lebensräume für seltene Arten schaffen!

Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe, Proviant nach eigenem Bedarf.

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Samstag, 29. August 2026, 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Preis: € 30,00

04. September 2026
Invasive Arten – gebietsfremde Pflanzen mit großer Schadwirkung
UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal – Parkplatz Liebmannsee
Phytolacca americana. Invasive Neophyten.

Entlang der Mur begegnen wir sogenannten Neophyten – wild wachsenden Pflanzenarten, die erst nach der Entdeckung Amerikas nach Europa gelangten. Auf dieser Exkursion lernen wir einige davon kennen, die sich bedrohlich stark ausbreiten und damit die Biodiversität beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang spricht man von invasiven Arten.

Im UNESCO Biosphärenparks Unteres Murtal ist diese Entwicklung deutlich sichtbar. Rund zehn Prozent der hier etablierten Neophyten gelten als invasiv.

Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum diese für unsere heimische Natur problematisch sind und lernen praxisnahe Lösungen kennen: Was soll man ausreißen oder ausstechen, was wann mähen, wann ist es angeraten die oberste Bodenschicht abzutragen oder Flächen zu beschatten, und wie soll man invasives Pflanzenmaterial richtig entsorgen? Außerdem werden heimischen Alternativen für die Bepflanzung von Kulturflächen vorgestellt und präventive Maßnahmen vorgeführt, mit denen jede:r aktiv zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen kann.

Mitmachen, verstehen und selbst Teil der Lösung werden!

Voraussetzungen: Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 4. September 2026, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Preis: € 20,00

10. September 2026
Biotopverbund im Seckauer Klosterwald
ADEG Seckau

Im Rahmen der Exkursion in den Seckauer Klosterwald soll gezeigt werden, dass auch Wälder Teil des Biotopverbunds sind. Dabei unterscheiden sich verschieden bewirtschaftete Waldparzellen stark voneinander. DI Hans Liebfahrt hat in seiner langen Zeit, in der er sich um den Klosterwald kümmert, auf Dauerwaldbewirtschaftung gesetzt. Ihm war es wichtig, die Balance zwischen Wirtschaftswald und naturnahem Wald zu finden. Es wird versucht, Totholz im Wald zu belassen. Sowohl stehende als auch liegende Stämme können so zur Heimat von Specht oder Alpenbock werden. Die Dauerwaldbewirtschaftung sieht er zudem als Antwort auf die klimatischen Veränderungen: Durchschnittlich steigende Temperaturen und auch Krankheits- oder Schädlingsdruck begegnet er mit Risikostreuung. Erhöht sich die Anzahl der Arten, ist auch die Wahrscheinlichkeit geringer, dass durch den Ausfall einer einzigen ein hoher wirtschaftlicher Schaden entsteht.

Das Ziel ist zu zeigen, wie sich naturnaher und Wirtschaftswald miteinander verbinden lassen. Die Teilnehmer:innen sollen konkrete Antworten auf das klimawandelangepasste Waldmanagement und einen Überblick über die Baumarten im Mischwald bekommen. Auch auf den Umgang mit Totholz wird näher eingegangen. Förster:innen, Grundbesitzer:innen und Personen aus angrenzenden Bereichen wie der Berg- und Naturwacht sollen ein Verständnis für eine naturnahe Waldbewirtschaftung erlangen.

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Donnerstag, 10. September 2026, 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr
Preis: € 20,00

23. Oktober 2026
Totholz ist nicht gleich Totholz – Möglichkeiten zur Förderung der Vielfalt im Wald!
Europaschutzgebiet Demmerkogel (Parkplatz beim Bischöflichen Weinkeller von Schloss Seggau)
Totholz im Wald.

Totes Holz im Wald ist Leben – meist im Verborgenen!

Was ist mehr Wert: dickes stehendes, liegendes oder reichen die paar Äste am Boden für den Artenschutz auch aus? Welche Möglichkeiten haben Waldbesitzer:innen Totholz zu fördern, ohne damit ein letales forstliches Schadholzproblem zu bekommen, ein Spagat zwischen Naturschutz und Rechtsmaterien.

Die Teilnehmer:innen sollen die Bedeutung von Totholz im Wald erkennen und animiert werden Strategien für ein aktives Totholzmanagement im eigenen Wald zu entwickeln. Ergänzend werden die unterschiedlichen Totholzqualitäten und ihre Bedeutung für den Artenschutz und für das Ökosystem Wald, erläutert. Es werden Totholzmengen im Wald bestimmt und vielleicht die eine oder andere totholzbewohnende Art gefunden.

Voraussetzungen: Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 23. Oktober 2026, 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Preis: € 20,00

04. November 2026
Heckenpflege: von junger bis alter Hecke
Buschenschank Bliemel, Altenmarkt bei Fürstenfeld
Heckenlandschaft

Hecken sind außerordentlich vielseitig: Sie strukturieren die Landschaft und lockern deren Erscheinungsbild auf, sie können lokale Zentren der Artenvielfalt sein und Lebensraum für unterschiedlichste Organismen. Sie schützen vor zu viel Wind und hemmen die Erosion, sie haben einen meist positiven Einfluss auf angrenzende landwirtschaftliche Kulturen uvm. Wir widmen uns im Kurs der Darstellung all dieser Eigenschaften und diskutieren über Formen und Förderungen von Heckenanlagen sowie Art und Herkunft der Heckenpflanzen.

Im praktischen Teil schauen wir uns an, was eine junge Heckenanlage an Pflege braucht, um sich zu einer funktionalen dichten Hecke entwickeln zu können. Und wir überlegen, was bei älteren Heckenbeständen für Pflegeeingriffe nötig und sinnvoll sind und führen diese in der Praxis gemeinsam aus.

Ziel: Wissen über Funktion, Wert und Aufbau einer Heckenanlage. Kenntnis grundlegender Arbeitsschritte der Heckenpflege in Theorie und Praxis.

Voraussetzungen: Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe, eigenes Getränk; nach Verfügbarkeit: Astschere, Schwendzange, Klappsäge, Motorsäge

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Mittwoch, 4. November 2026, 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Preis: € 20,00

07. November 2026
Vielfalt verwurzeln – Eine Wildgehölzhecke pflanzen
Regionalmanagement Südoststeiermark Steirisches Vulkanland GmbH – UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal
Beflanzung einer Junghecke.

Wildgehölzhecken sind wahre Multitools und haben gleich einem Schweizer Messer unzählige Funktionen.

Auf dem Erlebnisareal zum UNESCO Biosphärenpark Unteres Murtal pflanzen wir gemeinsam eine standortgerechte, heimische Wildgehölzhecke. Dabei lernen die Teilnehmenden, welche Strauch- und Baumarten besonders wertvoll für Vögel, Insekten und Kleinsäuger sind, wie man mit einer Hecke den Klimawandel messen kann und wie Hecken als Biotopverbund-Elemente wirken. Dazu gibt´s für die Teilnehmer:innen exklusiv und kostenlos 100 Weidenpflanzen aus steirischer RGV-Vermehrung zum heimtragen und natürlich hilfreiche Praxistipps zur Pflanzung über Pflege, die im eigenen Garten oder in der Kulturlandschaft umgesetzt werden können.

Gemeinsam pflanzen – für mehr bunte Artenvielfalt heute und morgen!

Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Samstag, 7. November 2026, 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Preis: € 20,00

12. November 2026
Initiative „NaturVerbunden Steiermark“: Rückblick auf Biotopverbund-Maßnahmen der letzten 2 Jahre
Webinar
Luftaufnahme Moor.

Die durch uns Menschen zunehmend verursachte Landschaftszerschneidung und der damit einhergehende Verlust von Lebensräumen stellt für Tiere und Pflanzen ein ernstzunehmendes Problem dar. Um dem Negativtrend der letzten Jahrzehnte aktiv entgegen zu wirken, hat das Naturschutzressort des Landes im Jahr 2024 gemeinsam mit zahlreichen Partner:innen die Initiative „NaturVerbunden Steiermark“ ins Leben gerufen. Ein breites Bündnis – bestehend aus diversen Naturschutzorganisationen, der Landwirtschaftskammer, Jägerschaft, Städte- und Gemeindebund, verschiedenen Abteilungen des Landes u.v.m. – verfolgt seitdem das Ziel Lebensräume (wieder besser) miteinander zu vernetzen und damit unser eigenes Wohlergehen zu sichern.

Im Webinar werden Meilensteine und Projekte präsentiert, die in den letzten zwei Jahren – seit Gründung der Initiative „NaturVerbunden Steiermark“ – erreicht bzw. umgesetzt wurden. Anhand von konkreten Beispielen wird gezeigt, wie vielfältig Biotopverbund-Maßnahmen sein können. Von der Bewusstseinsbildung über Grundlagenerhebungen oder die Erstellung von Maßnahmenkonzepten bis hin zu Umsetzungen auf der Fläche: Sie bekommen Einblicke in die Projekte der Partner-Organisationen und erfahren, welche Trittsteinbiotope in den vier Modellregionen bereits umgesetzt werden konnten.

Die Veranstaltung wird über Zoom abgehalten. Die Zugangsdaten übermitteln wir Ihnen einen Tag vor der Veranstaltung.

Anmeldung erbeten bis einen Tag vor der Veranstaltung!
Termin: Donnerstag, 12. November 2026, 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Preis: Teilnahme frei!