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Für viele Privatpersonen ist der Schutz der Naturvielfalt ein großes Anliegen und sie möchten sich aktiv dafür einsetzen. In ihren Privatgärten können sie einen wichtigen Beitrag leisten und wertvolle Rückzugsorte für verschiedene Arten schaffen. Das Seminar dreht sich um verschiedene Kleinlebensräume, die in Gärten als Trittsteinbiotope langfristig geschaffen werden können. Dazu zählen z. B. Blühflächen, Totholzelemente, Steinlebensräume, naturnahe Staudenbeete, kleine Tümpel und verschiedene Nisthilfen. Außerdem wird die naturnahe Hecke als Tausendsassa unter den Kleinlebensräumen vorgestellt. Die Förderung bestimmter Tiergruppen wie Schmetterlinge, Eidechsen, Wildbienen oder Vögel ist ebenfalls Thema des Seminars.
Die Standortwahl, die unterschiedlichen Schritte der Anlage, die Pflege sowie der Mehrwert unterschiedlicher Kleinlebensräume werden besprochen. Anhand konkreter Praxisbeispiele im Naturgarten von Familie Skoff bekommen die Teilnehmer:innen einen Eindruck davon, worauf es ankommt, damit auch ihr eigener Garten ein Zuhause für die Vielfalt werden kann.
Ziel: Im Zuge des Seminars lernen die Teilnehmer:innen welche Kleinlebensräume für welche Tiergruppen besonders wichtig sind und erlangen ein Grundwissen über Anlage und Pflege ausgewählter Kleinlebensräume. Darüber hinaus erwerben sie die Kompetenz geeignete Kleinlebensräume für den eigenen Garten auszuwählen sowie Wissen über das 1×1 des biodiversitätsfreundlichen Gartens.
Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 12. Juni 2026, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort / Treffpunkt: Die Amtmann, Kranachberg – Gamlitz – Naturpark Südsteiermark
Preis: 20 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)
Einzelbäume, Feldgehölze und Hecken prägten einst die kleinstrukturierte Landwirtschaft. Strukturreiche Ackerränder, die größere Kernlebensräume, wie Wiesen, Wälder oder Teiche vernetzen, sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt. Durch die Intensivierung und Vergrößerung landwirtschaftlicher Flächen sind viele dieser Strukturen verschwunden. Heute entstehen neue Kleinlebensräume und Wanderkorridore auch in landwirtschaftlichen Zusammenlegungsverfahren. Ökologische Ausgleichsflächen bieten Lebensraum für Wild, Vögel, Igel, Fledermäuse, Insekten, Pflanzen und Bodenlebewesen. Auch die Landwirtschaft kann profitieren: durch Bodenschutz, Wasserhalt und -filterung auf den ökologischen Ausgleichsflächen und durch die Ansiedelung von Nützlingen, die beispielsweise Getreidehähnchen, Blattläuse oder Mäuse jagen.
Im Gebiet der beiden Zusammenlegungsverfahren in Oberspitz zeigen wir praxisnah, wie ökologische Ausgleichsflächen die Strukturvielfalt fördern und so den Ackerrand aufwerten.
Ziel: Die Wanderung zeigt, wie am Rande von großen Ackerflächen durch Hecken, Tümpel, Wiesen und Baumreihen mehr Struktur und damit Lebensraum geschaffen werden kann und welche Wildtiere und Pflanzen davon profitieren. Gemeinsam mit Beteiligten aus den beiden Zusammenlegungsverfahren in Oberspitz erwandern wir wichtige Korridor- und Trittsteinbiotope. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke und Praxistipps für die Gestaltung und Pflege dieser Strukturelemente für eigene Flächen.
Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!
Termin: Freitag, 26. Juni 2026, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Preis: 15 €